Qualifizierungschancengesetz (AZAV)

Unter dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) kann sich Ende 2019 noch nicht jeder etwas vorstellen. Das Thema der Engpassberufe ist auch noch nicht in der Öffentlichkeit vertreten. Ganz zu Schweigen wie diese beiden Dinge zusammenhängen und wie daraus über den Weg der beruflichen Weiterbildung ein Vorteil für Ihr Unternehmen entsteht!

Das QCG ist ein Instrument für Beschäftigte (m/w/d) und Betriebe. Jeder Beschäftigte kann alle 4 Jahre an einer zugelassenen Maßnahme (AZAV) teilnehmen. Der Bildungsgutschein der Arbeitsagentur ermöglicht einen Beitrag zum Seminarpreis und für den Betrieb bei Weiterbildung während der Arbeitszeit einen Beitrag zum Arbeitsentgelt.

Die Liste der Engpassberufe ist ein Synonym für Tätigkeitsfelder, in denen die Besetzung einer offenen Stelle übermäßig viel Zeit benötigt. Um dieser Problematik entgegen zu wirken, hat der Gesetzgeber den Zuschuss zur Weiterbildung geschaffen, um Betrieben die Möglichkeit zu geben, Beschäftigte für künftige Anforderungen fit zu machen.

In der dem Gesetz zu Grunde liegenden Definition ist die überfachliche Qualifikation festgeschrieben, die Kompetenzen beschreibt, die sich nicht nur direkt auf einen Beruf oder Arbeitsplatz beziehen. Viel mehr wird die Zukunftsfähigkeit beschrieben, bei der es durch die Digitalisierung oder Demographie bedingte Engpässe gilt zu vermeiden.

Förderbar sind in diesem Zusammenhang alle REFA-Qualifikation, beginnend in der Basis mit der REFA-Grundausbildung 4.0, jeweils ergänzt um einen weiterführenden Abschluss wie z.B. dem Produktionsplaner, welcher seit dem Jahr 2019 auch auf der Liste der Engpassberufe zu finden ist. Mit dieser Qualifikation entspricht REFA dem neuen QCG!

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