Die REFA-Grundausbildung 4.0 geht an den Start – die starke Nachfrage gibt uns Recht

Mit Einführung der REFA-Grundausbildung 4.0 hat der REFA-Verband eine neue Ära der beruflichen Weiterbildung begonnen. Die seit vielen Jahrzehnten erfolgreiche Qualifizierung hat eine neue inhaltliche Ausrichtung erhalten. Neben den Themen der Digitalisierung sind jetzt auch endlich die Themen der Lean Production in die REFA-Lehre eingeflossen und haben sich im Teil 1, dem wichtigen Einsteiger-Qualifizierungsmodul des REFA-Verbandes, als eigenständiges Methodenwerk eingefügt.

Aber bevor dieser Aspekt tiefer beleuchtet wird, ist es unabdingbar, die wesentlichen Änderungen für den Bereich der Digitalisierung zu beleuchten. Denn dieser Aspekt wird uns in die Zukunft begleiten. Kein Produktionsprozess, kein Serviceprozess oder eine manuelle Dienstleistung wird heute nicht unter den Aspekten der Digitalisierung überprüft und den neuen Möglichkeiten angepasst. Ziel ist weiterhin die Steigerung der Produktivität und im Umkehrschluss die Senkung der Lohnstückkosten.

Dabei ist die Digitalisierung in der aktuellen Form keine über Nacht entstandene Idee, sondern viel mehr der Ausdruck einer langanhaltenden Entwicklung der Industrialisierung, der Automatisierung und den technischen Know-how. Allen gemein ist der Anteil der nutzbaren Datentechnik. Was vor nun mehr 30 Jahren noch CIM (Computer Integrated Manufacturing) hieß, wird heute als Cloud-Anwendung mit einer vielfach höheren Datenverarbeitungsleistung abgewickelt. Daraus entstehen viele vor einigen Jahren noch gar nicht vorstellbare Inventionen.

Dieser kurze Exkurs soll aber nicht ablenken von der REFA-Methodenlehre, der Anwendung im betrieblichen Fall und der Qualifizierung der Beschäftigten im Unternehmen. Die Seite der Technik ist eine Seite der Medaille, die Seite der Umsetzung und Anwendung die andere Seite. Hierfür benötigt es aber Mitarbeitende, die die Befähigung haben, die Aspekte des eigenen Unternehmen kritisch und methodisch neutral zu reflektieren. Erst mit dieser Reflexion ist es möglich, die primären Wertschöpfungsschritte auszuwählen, die durch die Anwendung der Digitalisierung zu einem Mehrwert für das Unternehmen und zu einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Marktumfeld führen.

Mitarbeitende haben hier mit der REFA-Methodenlehre einen klassischen Werkzeugkasten, der um die Methoden der Digitalisierung und der Lean Production sinnvoll erweitert wurde. Wer eine REFA-Grundausbildung 4.0 absolviert, lernt eine große Bandbreite an Methoden zur Messung, Analyse und Verbesserung der betrieblichen Situation. Genau hier spielen die Methoden der Lean Production eine große Rolle, denn im Gegensatz zur Digitalisierung können mit den Lean-Methoden kleine Verbesserungen schnell und kostengünstig eingeführt werden. Das ist die Stärke der Kombination aller Methoden. Für alle Bereich die richtige methodische Vorgehensweise zu entwickeln. Dafür steht die die neue REFA-Grundausbildung 4.0.

Am 21.03.2020 wird auch in Bielefeld der Startschuss zu dieser neuen und zeitgemäßen Qualifizierung fallen. Allen Interessenten ist die Teilnahme nahegelegt, denn die Durchführung ist bereits bestätigt. Sichern Sie sich einen Platz. Nehmen Sie die Qualifizierung 2020 in die Hand. Denn Hands-on ist die anerkannte Methodik, die REFA seit vielen Jahren bereits im Teil 3 der REFA-Grundausbildung umsetzt. Es nicht nur theoretisch zu können, sondern praktisch anwenden zu können unterscheidet den mit REFA ausgebildeten Praktiker. Eine starke berufliche Weiterbildung für eine starke Karriere – das ist die neue REFA-Grundausbildung 4.0 für Sie!

Die REFA-Grundausbildung 4.0 setzt sich aus 3 Weiterbildungsteilen zusammen. Jeder Teil endet mit einer Prüfung. Die Teile 1 und 2 enden jeweils mit einer schriftlichen Prüfung, der Teil 3 mit einer Präsentation der Projektergebnisse der Praxisanwendung. Hier werden die theoretischen und praktischen Methoden an einer komplexen Fallstudie zusammengeführt. Zur Unterstützung der Lehrinhalte erhalten die Teilnehmen umfangreiche Lehrunterlagen bestehend aus Kompendien und Arbeitsmappen, Datenstick und Übungsmodellen.

Zum Abschluss jedes Weiterbildungsteiles gibt es nach der bestandenen Prüfung ein Zeugnis über den Inhalt. Bei Vorliegen der drei Zeugnisse der REFA-Grundausbildung 4.0 erhalten die Teilnehmenden vom REFA-Verband die Urkunde REFA-Grundausbildung 4.0 und den Abschlusstitel REFA-Arbeitsorganisator verliehen. Mit dieser Bezeichnung wird die hohe Qualifikation der Absolventen herausgestellt, dieser Titel wird dauerhaft verliehen.